Therapieformen

Faszialendistorsionsmodell nach Typaldos

Die Faszien sind Teil des menschlichen Bindegewebes und bilden das Grundgerüst des menschlichen Körpers. Werden diese Faszien durch eine Verletzung, einen Unfall oder durch die tägliche Belastung beeinträchtigt, können Schmerzen und Funktionseinschränkungen entstehen.

Die praktische Anwendung des Fasziendistorsionsmodells (FDM) ermöglicht die rasche Therapie dieser Beschwerden. Durch eine gezielte Untersuchung werden die auslösenden Faktoren festgestellt und durch den geschulten FDM-Arzt oder -Therapeuten mit speziellen Handgriffen korrigiert.

BowenTherapie

Die BowenTherapie ist eine naturheilkundliche osteopathische Therapieform. Ihre Anwendung erfolgt hauptsächlich über die oberflächlichen Faszien des Körpers und entfaltet so ihre Wirkung auf den Menschen. Bestimmte Schlüsselstellen im Körper werden mit den Händen sanft stimuliert. Die BowenTherapie zählt zu den regulativen Therapieformen, d.h. der Körper erhält einen Reiz von außen, durch den Therapeuten, dieser Reiz regt den Körper an in die Regulation umzuschalten und die Selbstheilung zu aktivieren.

Fußreflexzonentherapie nach Marquardt

Die Fußreflexzonentherapie zählt zu den manuellen (mit den Händen ausgeführt) Therapieformen. Wie der Name schon verrät, werden die Reflexzonen der Füße durch den Therapeuten in einer vorab festgelegten Reihenfolge gedrückt, geknetet oder sanft massiert. Auftretende Verhärtungen, Druckschmerzhaftigkeit, die Beschaffenheit von Haut und Nägeln, die Fußform sowie weitere Faktoren geben Aufschluss über Störungen im Organismus Mensch. Diese Störungen können durch die Fußreflexzonentherapie gelindert und/oder komplett behoben werden. Die Fußreflexzonentherapie gehört zu den Ordnungstherapien, sie ordnet die Bereiche, die gestört sind. Bereiche, die bereits geordnet sind, werden positiv gefestigt.  

Manuelle Schmerztherapie

Neben der kombinierten Anwendung von verschiedensten Mobilisationen, detonisierenden Dehnungen, Massagen, Triggerpunkt- und Triggerbandbehandlungen werden Akupressur und osteopathische Techniken genutzt, um bestehende Schmerzen zu lindern, zu beheben und vorzubeugen.

 

Kinesiotaping, Myofasziales Taping

Bei einem kinesiologischen Tape (oder Physio-Tape) handelt es sich um ein elastisches, selbstklebendes, therapeutisches Tape aus einem dehnbaren, textilen Material, auf das ein Polyacrylatkleber aufgebracht ist. Unter Anwendung spezieller, unterschiedlicher Techniken ("Taping") wird dieses Tape auf die Haut aufgebracht und soll dort unterschiedliche Wirkungen erzielen. 

Sporttherapie, Personal Training

Die Sporttherapie bedient sich der Mittel und Methoden des sportlichen Trainings im Rahmen von Vorbeugung und Rehabilitation und stellt heute einen Faktor der nichtmedikamentösen Behandlung und Rehabilitation dar. Die Ursprünge der Sport- und Bewegungstherapie reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück.

Der Deutsche Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie definierte Sporttherapie als „eine bewegungstherapeutische Maßnahme, die mit geeigneten Mitteln des Sports gestörte körperliche, psychische und soziale Funktionen kompensiert, regeneriert, Sekundärschäden vorbeugt und gesundheitlich orientiertes Verhalten fördert. Sie beruht auf biologischen Gesetzmäßigkeiten und bezieht besonders Elemente pädagogischer, psychologischer und soziotherapeutischer Verfahren ein und versucht, eine überdauernde Gesundheitskompetenz zu erzielen."

© by Andreas Kühn, Schweriner Straße 13, 22143 Hamburg

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